Blog  14.11.2017 - 11:56


Wie werden Kleinstbetriebe innovativ?

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Forschung und Entwicklung, Innovationen und Produktivität? Und wie schneiden Kleinstunternehmen hier im Vergleich zu größeren Unternehmen ab? Antworten auf diese Fragen liefert eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Hier können die Ergebnisse vollständig heruntergeladen werden, eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse liefert Ihnen der KVD.

  • 82 Prozent der Unternehmen in Deutschland gehören zu den Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten, unter den wissensintensiven Dienstleistungen sind es sogar 90 Prozent.
  • Über sämtliche Unternehmensgrößen hinweg gibt es einen deutlich sichtbaren Zusammenhang zwischen Forschung und Entwicklung auf der einen und der Einführung von Innovationen auf der anderen Seite.
  • Für Kleinstbetriebe sind Investitionen in Innovationen jedoch mit deutlich höheren Risiken verbunden, da sie dafür einen größeren Anteil ihres Gesamtbudgets einbringen müssen - demzufolge steigt die Innovationskraft von Betrieben mit der Zahl ihrer Beschäftigen.
  • Trotzdem wagt sich die Hälfte der Kleinstbetriebe an die Einführung von Innovationen - unter den Betrieben mit 50 bis 249 Beschäftigten sind es 78 Prozent.
  • Angesichts der Bedeutung von Kleinstbetrieben für die deutsche Wirtschaft empfiehlt DIW-Forschungsdirektor Alexander Kritikos randomisierte Experimente, um herauszufinden, welche Form von Förderung bei Kleinstbetrieben besonders gut wirkt.

Was würde Ihnen helfen? Welche politischen Maßnahmen würden sich positiv auf die Innovationsaktivitäten Ihres Unternehmens auswirken? Wir sind gespannt auf Ihre Impulse!

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