Digitaler Arbeitsplatz: Unternehmen fehlt Strategie

// Michael Braun

Geht es um effektive Lösungen für einen digitalen Arbeitsplatz, so haben etwa zwei Drittel der Unternehmen keine ausführliche Strategie. Viele Unternehmen tun sich schwer mit der Ausgestaltung. Bei einer Befragung der Unternehmensberatung Dimension Data gaben 78% der befragten Unternehmen an, dass sie Unterstützung von externen Partnern bei der Implementierung von Technologien für den digitalen Arbeitsplatz benötigen. Das umfasst die Implementierung, Strategie, das Design und einen laufenden Support. Diese Ergebnisse sind in der Studie "The Digital Workplace Report: Transforming Your Business" zusammengefasst.

Die Studie bietet auch Ergebnisse zum Anteil flexiblerer Arbeitsweisen. 40% geben an, dass sie Mitarbeiter beschäftigen, die Vollzeit von zu Hause aus arbeiten. Die Tendenz: Steigend. 76% gehen davon aus, dass ihre Mitarbeiter in zwei Jahren halbtags von zu Hause aus arbeiten werden, statt im Unternehmen.

Ein wesentliches Ergebnis der Studie: Mobilität. Besonders europäische Führungskräfte erkennen im globalen Vergleich die Relevanz von Mobilität am digitalen Arbeitsplatz. 50% der europäischen Unternehmen geben an, dass der wirksame Einsatz von mobilen Geräten in Unternehmen ein wesentlicher Treiber für die digitale Strategie ist.

Dabei heißt es, dass mobile Endgeräte und Applikationen von 42% der befragten Unternehmen, die Unternehmensprozesse signifikant verbessert und Geschäftsprozesse optimiert haben.

Es wird zudem geschätzt, dass Microlearning/-Training im nächsten Jahr einen wesentlichen Einfluss auf den digitalen Arbeitsplatz haben wird. 19% der Führungskräfte geben an, dass noch innerhalb diesen Jahres Microlearning/Microtraining im Unternehmen eingesetzt werden soll. Die Mehrheit plant zudem, in den nächsten zwei Jahren in das Lernen in kleinen Einheiten zu investieren.

Aus der Studie wird nach Ansicht von Dimension Data deutlich: die Implementierung neuer Arbeitsweisen trägt spürbar zum Geschäftserfolg bei. So geben die Befragten, den Autoren zufolge an, dass Unternehmen durch die Etablierung neuer Arbeits- und Lernweisen von einer flexibleren und mobileren Belegschaft profitieren, die ihre Arbeitszeit produktiver, kollaborativer und zufriedener nutzen. Das wirkt sich zudem positiv auf die Mitarbeiterbindung aus, so die Autoren der Studie.

An der Studie haben weltweit 850 Führungskräfte aus Wirtschaft und IT teilgenommen. In Europa wurden 346 Unternehmen mit mindestens 1000 Mitarbeitern befragte, die verschiedene Branchen repräsentieren. Die Studie können Sie sich hier kostenlos herunterladen:

www2.dimensiondata.com

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