Studie: Digitalisierung gilt als größte Herausforderung für Unternehmen

// Michael Braun

Geht es nach der Studie "2017 Corporate Learning Pulse Survey", so ist die Digitalisierung für mehr als ein Drittel der Firmenchefs (39%) eine der drei größten Herausforderungen in den kommenden drei Jahren. Weitere wichtige Themen sind die Cybersicherheit und das Marktwachstum (je 33%). Aller politischen Probleme zum Trotz halten nur sieben Prozent der Geschäftsführer geopolitische Faktoren für ein Risiko.

Wie wollen die Unternehmen die Herausforderungen angehen? Laut der Studie nennen Geschäftsleitungen Fortbildungsprogramme für ihre führenden Mitarbeiter als wirksames Tool: 83 Prozent der Befragten gaben an, Fort- bzw. Weiterbildungen hätten Kenntnisse, Kompetenzen und Selbstbewusstsein der Mitarbeiter im Unternehmen gestärkt. Die Mehrheit beurteilt Fortbildungen als entscheidend bei der Bindung von Mitarbeitern (63%) und als Schlüsselfaktor für Innovation und Wandel (54%). Weiterbildungsprogramme und -angebote bedienen vor allem die Bereiche Führungskompetenz (69%), Geschäftskompetenz (67%), unternehmerisches Denken (63%) sowie Strategie und Planung (63%).

Positives Bild auch bei den geschulten Mitarbeitern: Die Mehrheit der Führungskräfte zeigte sich mit den angebotenen Programmen zufrieden. Drei von fünf leitenden Mitarbeitern (60%) schätzen, dass ihre Führungskräfte derartige Investitionen als lohnenswert erachten. Leitende Mitarbeiter in Fortbildungsmaßnahmen setzen auf den Erwerb der Fähigkeit, ein Team zu leiten und zu managen (49%), positive Auswirkungen auf den Unternehmenswandel (47%) und ein erhöhtes Verständnis der Strategie und Vision des Unternehmens (44%). 37 Prozent versprachen sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in der Mitarbeitermotivation.

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