News  11.09.2019 - 07:30


Bürokommunikation aus einer Hand – mit einer App?

In vielen Berufen nimmt die Kommunikation einen immer größeren Stellenwert ein. Ob per Chat und Mail, per Telefon, Videokonferenz oder persönlich – ein guter Austausch zwischen Menschen ist entscheidend und bestimmt maßgeblich, wie erfolgreich eine Organisation ist. Nur sind dafür unterschiedliche Systeme notwendig. Fuze will über seine App ermöglichen, dass all das aus einer Hand möglich wird.

In vielen heutigen Berufen nimmt die Kommunikation einen immer größeren Stellenwert ein. Ob per Chat und Mail, per Telefon, per Videokonferenz oder persönlich – ein guter Austausch zwischen Menschen ist entscheidend und bestimmt maßgeblich, wie erfolgreich eine Organisation ist. Nur sind dafür unterschiedliche Systeme notwendig. Der US-Anbieter Fuze will über seine App ermöglichen, dass all das aus einer Hand möglich wird. Eine Folge dessen ist nicht nur eine versprochene Einfachheit in der Kommunikation: Auch das Büro, wie wir es heute noch kennen, kann überflüssig werden, wie Roland Lunck, Regional Vice President von Fuze und zuständig für Deutschland und Österreich, am eigenen Leib erfährt.

Das Büro der Zukunft stellt sich Roland Lunck, Regional Vice President von Fuze, eher leer vor. Viel wird seiner Meinung nach nicht mehr drin stehen. Ein Computer ganz sicher, obwohl er kaum genutzt wird. Das obligatorische Festnetz-Telefon steht vielleicht auch noch drin, dürfte aber eher symbolischen Charakter haben. Denn dank der Fuze-App soll es nicht mehr gebraucht werden, ein Smartphone reicht aus. Geht es nach dem Unified-Communication-as-a-Service-Anbieter Fuze, regeln Angestellte künftig sämtliche Termine, Konferenzen oder sonstige Termine vom eigenen Smartphone aus, und zwar von dem Ort aus, von dem sie das wollen und wo sie am besten und effizientesten arbeiten können. Dadurch werden Mitarbeiter effizienter, sagt Lunck, und auch die von vielen angestrebte Work-Life-Balance gestaltet sich positiver. Das hat er an sich selbst bereits feststellen können. „Früher sah mein Tag so aus: Ich stand um sieben Uhr auf und bin dann irgendwann entweder mit dem Zug oder dem Auto ins Büro gefahren. Es folgten Konferenzen und Meetings, auswärtige Kundentermine, Mail-Korrespondenz, weitere Kundentermine, und natürlich noch rund zweieinhalb Stunden Rückfahrt nach Hause.“ Dort war Lunck dann irgendwann so gegen 19 Uhr, oft eher später. Viel Stress, Fahrerei, Hektik und kaum Zeit für das Privateben. Eine schlechte Work-Life-Balance.

Seitdem er Fuze nutzt, sieht seine Bilanz anders aus. Er steht morgens auf und macht das meiste von daheim. Teammeetings und Projektbesprechungen mit Kollegen und Kunden aus ganz Europa führt er per Videokonferenz vom heimischen Arbeitsplatz, teilt wichtige Daten mit den Kollegen, chattet und schreibt Kurznachrichten. In sein Fuze-Büro in München fährt er kaum noch, lieber nutzt er einen Co-Working-Space an seinem Wohnort Nürnberg. „Da habe ich dann alles, was ich brauche.“ Daheim ist er gegen 17 Uhr, worüber sich die Familie natürlich freut. Und nichts ist liegen geblieben. Dank einer Smartphone-App.

Die App bietet sämtliche Lösungen aus einer Hand. Ob Telefonie oder Videotelefonie, Instant Messaging, das Teilen und bearbeiten von Dateien bei unlimitiertem Speicherplatz, Pflegen eines Kalendariums, dazu noch die Integration von CRM-Anwendungen wie SalesForce oder Outlook – all das ist machbar. Als Carrier kann Fuze Telefonnummern vergeben, verwalten oder umziehen, gearbeitet wird in einer Cloud. Das Lizenzmodell ist einfach gehalten: Benötigt wird erst einmal die Fuze-App, der Client. Pro User fällt eine Lizenz an, aber jeder User kann beliebig viele Geräte mit seinem Fuze Account verbinden. Die User-Lizenz umfasst entweder Telefonie, Collaboration (Chat und Video) oder beides (Fat Client). Die Collaboration-Lizenz kommt als Flatrate, bei der Telefonie können Unternehmen wählen zwischen minutengenauer Abrechnung oder Flatrates für Deutschland, Europa und die Welt.

Die Software wurde extra für den Bedarf von großen und global aktiven Unternehmen entwickelt, die mittlerweile immer mehr auf die Zusammenarbeit von unterschiedlichen Teams in unterschiedlichen Ländern und Zeitzonen angewiesen sind. Um diese Distanzen zu überbrücken, haben sich Videokonferenzen bewährt und werden immer mehr genutzt. Dabei ist die Funktionalität nicht vom Endgerät abhängig: Ob Smartphone oder Tablet, Laptop oder Desktop-PC – der Nutzer entscheidet, wo er welche Ressource für seine Arbeit nutzt.

Das hat nicht nur den Vorteil, dass Mitarbeiter rund um die Uhr in der Lage sind, jede benötigte Anwendung einfach nutzen zu können. Es kommt zudem auch den veränderten Ansprüchen künftiger Facharbeiter und Bewerber zugute. Laut einer Studie nimmt der Reiz eines festen Arbeitsplatzes immer mehr ab, lediglich 20 Prozent der Young Professionals suchen einen Arbeitsplatz mit festem Büro, auch feste Arbeitszeiten oder Urlaubszeiten würden unbeliebter werden. Der Studie zufolge würden etwa 18 Prozent der Befragten für mehr Flexibilität sogar auf Gehalt verzichten, sagt Lunck. Und Urlaub? Auch da verschwimmen mittlerweile die Grenzen. Fuze selbst testet gerade ein „unlimited Urlaub“-Modell, nachdem die Mitarbeiter selbst entscheiden, wie viel bezahlten Urlaub sie haben wollen. „Das können dann auch sechs Monate sein, aber wenn organisiert ist, dass die Arbeit nicht liegen bleibt, ist das eigentlich kein Problem“, sagt Lunck.

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