News  11.02.2019 - 13:04


Robuste Geräte mit immer mehr Schnittstellen und Sensoren

Robuste Geräte mit immer mehr Schnittstellen und Sensoren

Marco Rach moderierte den Tag in Hamburg

Die Auswirkungen und Potenziale digitalisierter, mobiler Prozesse standen im Mittelpunkt des Panasonic IT Solutions Forum 2019, das Ende Januar in Hamburg stattfand. Mehrere KVD Förderkreispartner waren Teil der begleitenden Ausstellung und des Programms.

Für die Fachbesucher gab es eine Menge zu sehen und zu hören. Im Mittelpunkt standen natürlich die einzelnen Produktbereiche der Toughbook-Division von Panasonic, sortiert nach Handheld, Tablet und Notebook. Aber es ging auch vielfach um Prozesse und die vereinfachte Nutzung von Geräten und Lösungen durch den Menschen. Über allem schwebte natürlich das diese Zeit prägende Thema Digitalisierung: "Jede Branche kennt diese Herausforderung. Es geht um die Digitalisierung sämtlicher Unternehmensprozesse", erklärte Dr. Timo Unger, Country Manager D, A, CH bei Panasonic Business.

Panasonic gibt konzeptionell fünf Antworten auf die Frage nach der optimalen Lösung: Es geht um geringe Gesamtkosten, Produktivität, maximale Verfügbarkeit, komfortable Handhabung und bedarfsgerechte Lösungen. Dazu kommen aktuell und in der nächsten Zeit verschiedene Weiterentwicklungen und neue Geräte auf den Markt. Generell lässt sich beobachten, dass Panasonic Android als Betriebssystem mehr Beachtung schenkt.

Mit dem Toughpad FZ-M1 geht Panasonic beispielsweise stärker in Richtung Android, wie Jan Kämpfer, Head of Marketing CPS Europe, betonte: "Kunden sollen die Wahl haben, sie sollen selbst entscheiden können, ob sie Android oder Windows einsetzen." Auch ein späterer Wechsel auf dem Gerät soll möglich werden.

Ein weiterer Trend: Panasonic stattet die Toughpads mit immer mehr Schnittstellen aus. Das FZ-L1 kommt in Zukunft zum Beispiel mit austauschbarer Batterie daher, das FZ-M1 bekommt eine Wärmebildkamera mit Ultraschall-Funktion, wodurch sich die Bewegung von Schäden messen lässt. Panasonic setzt außerdem eine weiter verbesserte 3D-Kamera ein, bei der sich Objekte auf dem Bild vermessen lassen. "Der Trend geht definitiv zu immer mehr Sensoren am Gerät", sagte Jan Kämpfer. Der Markt fordere verstärkt "Intelligent Edge"-Geräte. Daten werden über Sensoren erfasst, im Gerät bereits verarbeitet und erst dann ausgewertet verschickt. Das soll riesige, schwer nutzbare Datenberge vermeiden.

Bei den Toughbooks geht Panasonic noch einen Schritt weiter: So gibt es in Zukunft verstärkt austauschbare Schnittstellen: "Kunden können dann ihre Schnittstellen selbst tauschen, zum Beispiel serielle Schnittstellen gegen USB", sage Jan Kämpfer. Das sei natürlich auch hilfreich bei Defekten, die der Kunde so schnell selbst beheben könne, so dass das Gerät im Dienst bleiben könne. Aus dieser Perspektive macht auch die Möglichkeit, das Keyboard auszutauschen, Sinn. "Das ist auch hilfreich für global tätige Unternehmen, die unsere Geräte in Ländern mit anderen Schriftzeichen einsetzen - das lässt sich durch den Tausch dann flexibel handhaben", sagte er.

Panasonic-Kunden, die finanziell flexibel bleiben möchten, können "Toughbook as a Service" (TaaS) mutzen. Dann müssten die Geräte nicht mehr gekauft werden, sondern können monatlich bezahlt werden (OPEX + CAPEX).

Bei den Handhels gibt Panasonic seinen Kunden dank Zertifizierung für geschützte Handhelds ein Android Support Versprechen. Über MCL Technologies kann Panasonic den Kunden außerdem anbieten, dass diese ihre Apps für die Panasonic Handhelds low code-basiert einfach selbst designen können.

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