News  02.09.2019 - 08:53


Service-Unternehmen finanzieren vor allem Planung und Aufbau von IoT-Architektur

IT-Entscheider in deutschen Service-Unternehmen prognostizieren dem Internet of Things großen Einfluss auf ihr Kerngeschäft. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Studie „IoT – Make or Buy“ von Crisp Research und Lufthansa Industry Solutions. Mehr als zwei Drittel gehen davon aus, dass sich ihre Kernprodukte und ihr Portfolio durch IoT grundlegend ändern.

IT-Entscheider in deutschen Service-Unternehmen prognostizieren dem Internet of Things großen Einfluss auf ihr Kerngeschäft. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Studie „IoT – Make or Buy“ von Crisp Research und Lufthansa Industry Solutions. Mehr als zwei Drittel der Befragten gehen davon aus, dass sich ihre Kernprodukte und ihr Portfolio durch IoT grundlegend ändern. Lediglich 29 Prozent sind überzeugt, dass es der technologische Wandel keine offensichtlichen Veränderungen mit sich bringt.

Die Optimierung von Abläufen und Prozessen sowie der Aufbau des Portfolios für neue Geschäfts- und Umsatzpotenziale sind demnach die Haupttreiber für die Umsetzung von IoT-Projekten bei Dienstleistern. Das Vorgehensmodell „Buy and Create IoT“ wird von mehr als 50 Prozent der befragten Entscheider als zukünftige Strategie bevorzugt: Unternehmen setzen auf gängige Standards und Lösungen, verantworten die Differenzierung der Plattformen aber selbst.

Auch ein Ergebnis: Das Internet of Things fasziniert die deutsche Unternehmenslandschaft. Fast die Hälfte der befragten Unternehmen ist schon so weit, dass mit IoT-basierten Lösungen neue digitale Umsätze generiert werden. Gut 70 Prozent der untersuchten Unternehmen setzen heute schon IoT-Projekte um. Dennoch haben nur 17 Prozent aller Unternehmen schon länger als 3 Jahre Erfahrung.

Bemerkenswert ist, dass über 60 Prozent des Budgets für IoT-Projekte nicht unmittelbar aus der IT kommt. Damit ist IoT auch monetär ein interdisziplinäres Projekt. Alle Abteilungen leisten ihren Buy-In für den IoT-Marathon um in allen Bereichen erfolgreich sein zu können. Klar ist den Beteiligten offensichtlich: Planung und Aufbau der IoT-Architektur fressen einen wesentlichen Teil des Gesamtbudgets (68 Prozent). Damit wird mehr in die Konzeptionierung und den initialen Aufwand als in Hardware und Weiterentwicklung des Business Case gesteckt.

Die Vielzahl an Herausforderungen und der Mangel an Erfahrung mit den neuen IoT-Geschäftsmodellen, lässt auch führende Konzerne und “Hidden Champions” Respekt vor den neuen digitalen Wettbewerbern haben. So sehen die befragten Unternehmen vor allem Internetunternehmen und Start-ups als ihre zentralen Wettbewerber im IoT-Business

Die Studie „IoT – Make or Buy. Wie deutsche Unternehmen IoT-Plattformen und Projekte umsetzen und betreiben“ steht hier kostenlos als PDF zum Download zur Verfügung: https://www.lufthansa-industry-solutions.com/de-de/newsroom-downloads/news/studie-iot-make-or-buy/download-box/layer/6584/?type=35677553&tx_powermail_pi1%5Bfield%5D%5Bcontent_uid%5D=6584

Diese Meldung im sozialen Netz verteilen




Zurück