Pressemitteilung  19.09.2017 - 16:12


Virtual Reality und Augmented Reality sind die Zukunftstechnologien im technischen Kundendienst

Virtual Reality und Augmented Reality sind die Zukunftstechnologien im technischen Kundendienst

KVD erwartet Forschungsprojekte und Fördermöglichkeiten für Dienstleister Virtual Reality und Augmented Reality sind DIE Zukunftstechnologien für den technischen Kundendienst. Der Service-Verband KVD e. V. sieht in diesen Technologien beste Perspektiven zur Verbesserung und Vereinfachung von technischen Dienstleistungen.

KVD erwartet Forschungsprojekte und Fördermöglichkeiten für Dienstleister


Virtual Reality und Augmented Reality sind DIE Zukunftstechnologien für den technischen Kundendienst. Der Service-Verband KVD e. V. sieht in diesen Technologien beste Perspektiven zur Verbesserung und Vereinfachung von technischen Dienstleistungen. Sie bieten außerdem auch tolle Perspektiven für den Arbeitsmarkt: Einerseits sind hier Spezialisten in der Entwicklung der Lösungen gefragt, andererseits lassen sich Virtual und Augmented Reality-Lösungen für Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen einsetzen.

Die KVD-Service-Studie bringt es an den Tag: Die zukünftigen Arbeitswelten im Service sind geprägt durch die Anwendung von innovativen Technologien. Eine zentrale Perspektive: Vor allem analytische Systeme, Sensorik und Augemented-Reality-Lösungen gewinnen in der Serviceerbringung zukünftig an Bedeutung. "Die computergestützte Erweiterung der Realität bietet branchenübergreifend und entlang des gesamten Produktzyklus vielfältige Nutzenpotenziale", schätzt KVD Geschäftsführer Markus Schröder.

Augmented Reality verknüpft Maschinen und Produkte der realen Welt mit virtuellen Informationen. "Gute Praxisbeispiele sind Montage- oder Wartungsanleitungen, die als Animation lagerichtig an Maschinen visualisiert werden. So lassen sich Fehler vermeiden, Reparaturprozesse beschleunigen und Arbeitsabläufe verkürzen, vor allem, wenn sich externe Experten zu einem Serviceauftrag hinzuschalten lassen", sagt Markus Schröder.

Der KVD sieht in VR und AR Potenziale zu Effizienzsteigerungen innerbetrieblicher Prozesse. "Durch die steigende Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig sinkenden Kosten sehen wir Potenziale nicht nur bei großen, sondern auch bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Was allerdings zu bedenken ist: Die Bedeutung von VR und AR im Service ist noch nicht auf dem hohen Niveau wie Remote-Systeme oder klassische Tablet-Lösungen." Dies spiegelt die Unsicherheit der meisten Unternehmen bzgl. Augmented-Reality-Lösungen wider. "Es existieren aktuell kaum sinnvolle wirtschaftliche Use-Cases; zudem sind bei diesem Thema die Bereiche Datensicherheit und Ergonomie teilweise noch nicht hinreichend untersucht", erklärt der KVD Geschäftsführer. "Nichtdestotrotz lässt diese Technologie auf Effizienzgewinne für bestimme Anwendungen im Service hoffen. Deswegen erwarten wir, dass es in Zukunft verstärkt Angebote zu Forschungsprojekten rund um VR und AR gibt - und Fördermöglichkeiten der Länder und des Bundes für Dienstleister, die sich in diesem Bereich fit für die Zukunft machen." Schröder lobt in diesem Zusammenhang die BMBF-Förderung "Technikbasierte Dienstleistungssysteme" und das vom BMBF gerade abgeschlossene Forschungsprojekt "Social Augmented Learning". Beides greife genau jene Trends auf, die der Verband aufgrund der Marktbeobachtungen und der Aussagen der KVD-Service-Studie ausgemacht hat. Dass der Trend zur Digitalisierung von Service da ist, lasse die KVD-Service-Studie unmissverständlich erkennen: "Remote-Systeme, analytische Systeme und Cloud-Plattformen gewinnen stark an Bedeutung. Dies spricht für die zu erwartende Digitalisierung der Servicebranche durch datenbasierte Dienstleistungen."

Auch in Bezug auf die Lernunterstützung sind Virtual und Augmented Reality-Lösungen auf dem Vormarsch. Die KVD-Service-Studie zeigt, dass mobiles Lernen in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Und: Augmented Reality-Lösungen verzeichnen den größten Bedeutungszuwachs. Auch hier hilft die Weiterentwicklung der Technologie. Dies liegt mitunter darin begründet, dass sich die Wirtschaftlichkeit der Lösung durch den abgesteckten Rahmen der Anwendung bei der Lernunterstützung besser abschätzen lässt. Die Use-Cases sind durch die Lernszenarien definiert und wiederholbar, im Gegensatz zu Lösungen für komplexe und individuelle Probleme in der Praxis.

"Klar an Bedeutung verliert das konventionelle Lernen in Klassen. Es wird durch neue, effektivere Formen der Wissensvermittlung ersetzt, vor allem durch ebenso innovative mobile, durch Tools unterstützte Lernformen", sagt Markus Schröder. "Lerninhalte werden in Serviceorganisationen heute orts- und zeitunabhängig und in Leerzeiten konsumiert. Hier ist eine höhere Personalisierung möglich, die ein bedarfs- und problemorientiertes Lernen erlaubt. Auch hier setzt der KVD auf entsprechende Forschungsprojekte und Förderinitiativen in der Zukunft.

HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN:

Bei Rückfragen zum Thema, bei Interviewwünschen oder Interesse an einem Arbeitsexemplar der KVD-Service-Studie melden Sie sich bitte gerne direkt bei Alexandra Engeln, a.engeln@kvd.de.

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